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FR - Feuilleton
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Kleist-Preis: Max Goldt ausgezeichnet
 Der Kolumnist der Satire-Zeitung Titanic hat in Berlin den Kleist-Preis 2008 erhalten. Damit steht er in einer Reihe mit Größen wie Carl Zuckmayer, Bertolt Brecht und Daniel Kehlmann.
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Komissarin Lund: Was gutes Fernsehen ist
 Morgen wird leider endlich aufgeklärt, wer Nanna Birk Larsen ermordet hat.
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Bewegtes Leben: Der Jesus der Papierflieger
 Es gibt kein richtiges im falschen (Geheimdienst-)Leben: John Le Carrés neuer Spionageroman "Marionetten".
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Bewegte Bilder: Der Mensch im Ding
Mit Kluge, Marx und Brecht entdeckt Suhrkamps neue "filmedition" das literarische Kino. Von Daniel Kothenschulte
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Bewegte Tänzer: Fragmente von Körpern und Liebe
Es gibt kaum Künstler, bei denen man weniger wüsste, was auf einen zukommt, als den Choreographen William Forsythe. Doch er schafft es wieder und verzaubert mit "I don't believe in outer space". Von Peter Michalzik
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Marcia Pally schreibt: Was ist wirklich neu?
 Zum Teufel mit der Frage, wer unser neuer Außenminister wird! Die einzig wichtige Frage lautet im Moment: Wer wird unser neuer George W. Bush? Wir brauchen dringend wieder einen Sündenbock, auf den wir die Übel dieser Welt schieben können. Die Frage nach dem Neuen stammt eigentlich aus der Modeindustrie und muss deswegen ernst genommen werden. Jeder, der schon einmal abends ausgegangen ist, weiß, dass die Farbe Schwarz zum absoluten Standard gehört: Jede Frau über elf Jahren besitzt ein...
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Die Seelen in seiner Brust
Ich und die Welt. Das von der Welt bedrängte, das hoffnungslos sich in ihr verzerrende Ich. Es findet keinen Halt. Es flieht alles, was ihm einen Halt geben könnte. Es nutzt die Technik der Fotografie, mit der sich der Augenblick, in dem das Ich sich zeigt, fixieren ließe, nur um zu demonstrieren, dass auch der Apparat des Ichs nicht habhaft werden kann. Wie soll das dann dem Menschen gelingen? Es sind Dokumente eines Kampfes, einer manchmal rührenden Auseinandersetzung mit widerspenstigen...
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Auf dem Weg zur Neun
Krzysztof Pendereckis Musik ist einem Millionenpublikum bekannt, sein Name dürfte dennoch vielen seiner Hörer wenig sagen. Denn in den Horrorfilmen "Der Exorzist" und "Shining" wurden Gruseleffekte dadurch gesteigert, dass sie mit Musik des polnischen Komponisten unterlegt wurden. Lobende Worte findet Penderecki, der am Sonntag 75 Jahre alt wird, vor allem für Stanley Kubricks Arbeit. Kubrick habe in "Shining" Fragmente seiner Musik sehr kunstvoll mit Geräuschen gemischt...
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Times Mager: Schweigen
 Au weia", pflegt der Berliner bei solchen Gelegenheiten zu sagen. Vorgestern hieß es noch, Marcel Reich-Ranicki trenne sich von Suhrkamp, gestern wird korrigiert, er trenne sich nur mit der einen Reihe von dem Verlag, die da heißt "Mein Schiller", "Mein Kleist" etc. - wobei nun "Mein Schiller" noch bei Suhrkamp respektive Insel erscheinen soll, während die anderen Titel jener Reihe dann in Hamburg bei Hoffmann und Campe herauskommen sollen, dort also, wo Günter Berg das Sagen hat...
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