Bedeutung von Rhythmus und Struktur
... für die Schul- und Unterrichtsgestaltung. Wird über eine längere Zeit gegen die natürlich angelegten Zeitstrukturen und das Regulationsverhalten von Anspannung und Entspannung gelebt, kann das zu erheblichen körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen bis hin zur Erschöpfung führen. Diese Erkenntnisse sind bei der Gestaltung von Schule und Unterricht viel bewusster zu nutzen, so meinen es Gerda Siepmann und Karin Salzberg-Ludwig.Vollständige Leseprobe aus dem Buch: "Die neue Ganztagsschule" Gute Lernbedingungen gestalten öffnen
Ganztagsschulen brauchen starke Partner
"Auf dem Weg zur Fachlichkeit" – über Formen kollegialer Beratung und Fortbildung als Wegbereiter eines kooperativen Berufsverständnisses in der Ganztagsschule - von Michael Gartschock und André Richter. Leseprobe aus dem Buch: "Bildungschancen in der Ganztagsschule" Lernmöglichkeiten verwirklichen. Einleitend heißt es in diesem: "Spätestens in dem Moment, wenn außerschulische Partner den Alltag mitgestalten und ihre Erfahrungen, ihr eigenes professionelles Selbstbild einbringen,müssen sich beide Seiten auf eine gemeinsame Basis verständigen und miteinander abstimmen." öffnen
Innovative Praxis mit Neuen Medien in SchulenDie Fallanalysen der Second Information Technology in Education Study (SITES-M2) zeigen, dass die Nutzung digitaler Medien in Schulen ohne Einbettung in innovative Unterrichtsformen noch nicht guten Unterricht bewirkt. Innovative pädagogische Unterrichtspraxis mit neuen Medien führt dagegen zu einem Wandel der Lernkultur, und zwar zu einer stärkeren Schülerorientierung mit mehr Anteilen selbstregulierten und kooperativen Lernens. von Uwe Haass und Renate Schulz-Zander öffnen
Was Schule leisten sollte
Schülerinnen und Schüler haben das Recht in sinnstiftenden Kontexten zu Lernen, aber vor allem Fähigkeiten zu entwickeln, um die Anforderungen unbestimmter zukünftiger Lebenssituationen zu bewältigen. Im Rahmen der Expertise "Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts" geht es der Expertengruppe auch üm die Garantieleistung der Schule die Anschlußfähigkeit erworbenen Wissens für Weiterlernen zu gewähren und die Unterrichtsqualität daran auszurichten. öffnen

Dialogisches Lernen
Der Begriff „Dialogisches Lernen“ entwickelt sich zurzeit zu einem der bedeutendsten Unterrichtskonzepte der Nachkriegszeit. Der traditionelle Unterricht stößt inzwischen an seine Grenzen – sowohl im Bereich der Unterrichtsakzeptanz als auch im Bereich lernpädagogischer Nachhaltigkeit. Aktuelle Studien belegen, dass an deutschen Schulen trotz aller Anstrengung nicht mehr gelernt werden kann. Hierfür werden in erster Linie veraltete bzw. unpassend eingesetzte Lernmethoden verantwortlich gemacht. von Bertram Thiel öffnen
Lernen durch Bewegung
Das bewegte Lernen erfährt durch das ganztägige Lernen eine neue Bedeutung. Die vorwiegend sitzenden Schülerinnen und Schüler sind auf Bewegungsanlässe angewiesen, um sich körperlich zu entwickeln. Lernen mit Bewegung vertieft gewonnenes Wissen und belebt die Unterrichtsstunden."Das bewegte Lernen kann als Ergänzung zum Unterricht verstanden werden, bei dem die Bewegung in die Prozesse des Lernens einbezogen werden. Es eröffnet den Kindern neue Zugänge zu Lerninhalten und wird den Bewegungsbedürfnissen und den häufigen Bewegungsdefiziten der Schüler und Schülerinnen gerecht." von Maren Schlepphorst und Antje Lahmer öffnen

Service-Learning – Lernen durch Engagement
Das bedeutet, dass SchülerInnen sich im Kontext von Schule und eingebunden in Unterrichtsthemen gesellschaftlich engagieren. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass SchülerInnen durch die Teilnahme an Service-Learning Projekten viel lernen können: kognitiv wie auch sozial und persönlich. Diese Lernerfolge werden aber nur erreicht, wenn bei der Umsetzung auf gewisse Grundsätze geachtet wird, die wir als „Qualitätsstandards“ zusammengefasst haben. weiterlesen
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