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23|11|2008 

Eine Studie des Wissenschaftlers Kees Keizer von der niederländischen Universität Groningen überrascht nach mehreren Feldversuchen jetzt mit der Erkenntnis, dass Graffiti die Hemmungen senkt, in unmittelbarer Nachbarschaft der Schmierereien weitere Ordnungswidrigkeiten zu begehen. Ein Beleg dieser beunruhigenden These: Ein Umschlag, der aus einem Briefkasten hing, und in dem sichtbar ein Fünf-Euro-Schein steckte, wurde von Passanten aus einem mit Graffiti beschmierten Exemplar doppelt so häufig gestohlen (27 Prozent) wie aus einem sauberen (13 Prozent). Das aber beruhigt auch: Wer schnell schrubbt und tüncht, kann somit weiterhin ruhig schlummern. Niemand wird es wagen, aus dem Briefkasten die geliebte Tageszeitung aus Berlin zu stehlen.

Guten Tag,
meine Damen und Herren!

Die Zahl der Tierversuche in Deutschland ist im vergangenen Jahr um etwa 91.000 auf mehr als 2,6 Millionen angestiegen. Das erklärte gestern das Bundesagrarministerium. Den größten Anteil an den Versuchstieren hatten mit 82 Prozent Nagetiere - hauptsächlich Mäuse und Ratten, aber auch Meerschweinchen und Hamster. Fische folgten mit 8 Prozent, Kaninchen und Vögel mit jeweils 4 Prozent. Die Zahl der Affen und Halbaffen lag bei 2.487. Versuche wurden auch an 802 Katzen und 4.794 Hunden vorgenommen, ebenfalls ein Anstieg gegenüber 2006. 2008 werden es vermutlich noch mehr - denn hinzu kommt noch:

Die kleine Maus von Boris Becker.