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Die Wiederentdeckung der Moral

Moral veraltet nicht. Wie in diesen Monaten deutlich geworden ist, führen Exzesse an der Börse gesellschaftlich und wirtschaftlich in die Krise, Schon 1928, ein Jahr vor der großen Weltwirtschaftskrise hat der Jesuit Oswald von Nell-Breuning darauf hingewiesen: "Spekulation, die keine volkswirtschaft-
liche Funktion erfüllt oder gar in ihren Auswirkungen volkswirtschaftlich nach-
teilig wirkt, ist unbedingt sittlich minderwertig; Mehrwertaneignung durch solche Spekulation wie auch der darauf gerichtet Wille scheint der strengen Gerechtigkeit zuwider zu sein." Heute ist die Einsicht wieder da, wir brauchen wieder Börsenmoral.

Friedhelm Hengsbach: Oswald von Nell-Breuning - Grundzüge der Börsenmoral wieder gelesen
 
 Favoriten der Leser
Die Muster-Milliardärin 
Ein falscher Messias 
„Ich mag keine billige Bücherreklame!“  
„Die Eliten sind gefordert“ 
Schöner Gigolo, schlauer Gigolo 
Viren-Angriff auf Cicero Online 
Der Marlboro-Man der Hedge-Fond Steppe 
„Ich war arglos“ 
„Wir brauchen Idealismus“ 
Die Rebellion der Bürgerpatienten 
Wie viel DDR steckt in Angela Merkel? 
 Cicero - Probeheft

Bayern will
Klimaschutzziele aufweichen
  Dass CDU und CSU bei der Europa-
wahl 2009 mit einem gemeinsamen Wahlprogramm antreten, ist noch nicht ausgemacht: "Die CSU wird ein eigenes Europawahlprogramm vorlegen. Und dann sehen wir, worauf wir uns mit der CDU verständigen können", so CSU-Chef Seehofer in der Bild am Sonntag. Getrennte Wege will Seehofer unter anderem beim Klimaschutz gehen: Wegen der Krise in der Autoindustrie will Bayern die Klimaschutzziele aufweichen.

Interview mit Amory B. Lovins: „Klimaschutz ist profitabel!“
 

 Netzstücke
"Tibet kommt
unter die Räder"

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 Bildergalerie
Der Kampf um die
kulturelle Autonomie

Der Tibet-Konflikt
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Einsatz für die tibetische Sache - bis zum Tod
  Die Exiltibeter erwägen einen Strategiewechsel in den Verhandlungen mit China. Nach einem Treffen im indischen Dharamsala sagte der Dalai Lama, man werde zunächst am "Mittleren Weg" der Autonomie festhalten. Zahlreiche Ver-
treter forderten aber auch eine "Politik der völligen Unab-
hängigkeit", sollte China keine Zugeständnisse machen. Spekulationen über einen Rückzug aus der Politik widersprach er: "Es ist meine moralische Verpflichtung, mich bis zu meinem Tod für die tibetische Sache einzusetzen."

Wolfram Eilenberger: Wer folgt auf den Dalai Lama?
Interview mit Dalai Lama: „Ich will eine echte Autonomie“

Union streitet
um Steuersenkungen
  Steuersenkung ja oder nein? Da gehen die Meinungen bei CDU und CSU auseinander: CDU-General-
sekretär Pofalla hält Entlastungen zwar für zwingend und rasch erforderlich, meint damit aber nur kleine Hilfen für Arbeitnehmer. Die CSU, der Wirtschaftsflügel der CDU und der DIHK fordern dagegen einen großen Wurf - doch den lehnt die Kanzlerin ab. Sie will auch Steuern senken, aber - ganz wie Finanzminister Peer Steinbrück - erst 2010.

Deutschland braucht eine neue Finanzverfassung
Nils aus dem Moore: Ein Rezept für Steinbrück & Co
 
USA und Russland
wollen gemeinsam Piraten jagen
  Die USA und Russland haben vereinbart, gemeinsam gegen die Piraten vor der somalischen Küste vorzugehen. Dabei dürfe sich das Vorgehen jedoch nicht nur auf die See beschränken, sondern müsse auch an Land erfolgen. Die künftige Zusammenarbeit soll sich sowohl auf das praktische Vorgehen als auch auf die juristischen Grundlagen dafür erstrecken. In den vergangenen Jahren haben Zwischenfälle mit Piraten rapide zugenommen.

Der russische Fünf-Punkte Plan zur Aussenpolitik
Michail Gorbatschow: Gemeinsam sind wir stark

 Dossier
Von Gutenberg
bis zum Web 2.0

Digitale Medien
Klassische Medien
 Netzstücke
Benchmark Obama
Wahlkampf im Netz

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Alle Netzstücke
 
Internet - ein Medium das involviert
  Medien verändern unsere Wahrnehmung, sagte Walter Benjamin. Das Medium, das zur Zeit am stärksten dazu geeignet ist, Wahrnehmungen zu verändern ist das Internet. Eine aktuelle von Allensbach untermauert, dass das Internet zum wichtigsten Informationsmedium wird. Durch dessen Schnelligkeit werden die Nutzer nicht nur fast in Echtzeit informiert, die Nutzer werden auch involviert. Deswegen hat auch Barack Obama, der künftige Präsident der USA, wie kein anderer Kandidat vor ihm die Bedeutung des Internets für sich erkannt und genutzt.

Marcel Reichart: Social Internet

DIE CICERO DEZEMBER-AUSGABE - JETZT AM KIOSK!

  Der erste schwarze US-Präsident: Wer ist Obama wirklich? Er berichtet aus seiner Vergangenheit. Die neue First Lady im Porträt. Madeleine Albright: Clintons Außenministerin gratuleirt und erhebt Ansprüche.

Michael Gorbatschow über die Unvernunft der Banker. Der Fall-Klatten: Die Logik hinter der Erpressung. Reich-
Ranicki
über Heidenreich und die Öffentlich-Rechtlichen.

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 Weltbühne
Fegefeuer
des Kapitals

Wolfes Analyse
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 Bibliothek
Bürger gegen die
Gesundheitsreform

Hartwig-Interview
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Betrugsvorwürfe bei
Frankreichs Sozialisten
  Ségolène Royal will das Ergebnis einfach nicht akzeptieren. Mit 42 von 135.000 Stimmen wurde sie in der Abstimmung zum Parteivorsitz der französischen Sozialisten von Martine Aubry geschlagen, doch Royal wittert Betrug und beklagt fehlerhafte Auszählungen. Aubry hingegen wundert sich über "stalinistische Resultate". Die Parteianhänger schütteln den Kopf, Sarkozys konservative UMP freut sich - über eine "gespaltene, geschwächte Partei, deren beide Lager sich hassen".

Jacqueline Hénard: Morgen eine Königin
 
Marlboro-Man
der Hedge-Fond Steppe
  London im Herbst 2008: Die Haupstadt der Hedgefonds zittert. Viele derjenigen, die noch vor kurzem mit Milliarden jonglierten, sitzen plötzlich auf der Straße. Die Branche soll in den kommenden Monaten rund 400 Milliarden Euro verlieren. Einer der darunter aber offenbar nicht zu leiden hat, ist Louis Bacon, der 52jährige Gründer und Chef von Moore Capital. Lesen Sie Constantin Magnis Portrait über den geheimnisvollsten aller Super-Hedge-Fond Manager.

Constantin Magnis: Der Marlboro-Man der Hedge-Fond Steppe

 Dossier
Die ewige
First Lady

Hillary Clinton
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 Bildergalerie
Obamas Weg
erzählt in Bildern

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Obama holt Clinton und Geithner ins Boot
  Barack Obama hat die wichtigsten Personalentscheidungen für seine zukünftige Regierung gefällt. Zum Ende der Woche sickerte durch, dass der "President elect" seine einstige Widersacherin um die Präsidentschafts-Kandidatur, Hillary Clinton, als Außenministerin ins Kabinett holt. Clinton werde das Angebot annehmen, berichtet die New York Times. Der Chef der New Yorker Federal Reserve Bank, Timothy Geithner, soll nach TV-Informationen Finanzminister werden. Barack Obama und seine Minister stehen vor gigantischen Aufgaben.

Barack Obama: „Ich war arglos“

Clements Conclusio:
President Hope und old Europe
  Barack Obama: Welch ein Supermann! Wann je sind einem President elect so viele
Hoffnungen entgegengebracht worden? Wahre Wunderdinge werden von dem neuen "Captain America" erwartet, auch der Rest der Welt setzt auf den "President Hope". Was in den USA gelingen wird (oder nicht), das wird die Welt beeinflussen.

Wolfgang Clement: President Hope und old Europe
 
Finis:
Gemach, gemach
  Mindestens drei Revolutionen hat man in den vergangenen drei Monaten lauthals ausgerufen. Im September war der Weltkapitalismus am Ende. Im Oktober wankte die Demokratie, und im November begann mit der Obama-Wahl nicht nur eine neue Präsidentschaft, nein, gleich ein neues Zeitalter! Als hätte Perikles die Demokratie gerade erfunden.

Zur Finis-Kolumne von Wolfram Weimer

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