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Sonntag, 23. November 2008

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JAZZTHETIK
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Inhaltsverzeichnis November 2008
Hier eine Übersicht über alle Artikel, die Sie in der November Ausgabe von JAZZTHETIK lesen können.
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Dissidenten - Die Rückkehr der Spice Boys
Die DissidentenZuerst eine gute Nachricht:  sind wieder da. Die »Götterväter des World-Beat« (ROLLING STONE), die, die den Begriff »Weltmusik« als verkaufstechnisches Vehikel für Ethnokitsch schon ad absurdum führten, kaum, dass es ihn gab. Musikalisch bis heute kaum zu fassen. Die zweite gute Nachricht: Sie sind womöglich besser denn je. Was stören schon Gerüchte, einige Aufnahmen ihres neuen Albums Tanger Sessions seien schon an die zwanzig Jahre alt?! Wirft man den Stones vielleicht vor, den gleichen Song seit 30 Jahren neu zu arrangieren? Eben!
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Wolfgang Schlüter / Four Colors - Dieser Motor, dieser Drive!
Wolfgang SchlüterEs ist schon so etwas wie eine Oscar-Nominierung, wenn ein deutscher Jazzmusiker im jährlichen Kritiker-Poll des amerikanischen DOWN BEAT MAGAZINE erwähnt wird. Wolfgang Schlüter dagegen winkt ab: »Ich weiß auch nicht, wie ich da reingekommen bin.« Jetzt beweist sein neues Album, dass er auch nach 50 aktiven Bühnenjahren noch immer zu den besten Vibraphonisten der Welt gehört.
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Kenny Garrett & Pharoah Sanders - Doppelspitze
Kenny GarrettDie Saxofonisten Pharoah Sanders und Kenny Garrett stehen für zwei völlig entgegengesetzte Haltungen im Jazz. Der eine verkörpert die Seele, der andere den Lack. Und doch haben beide auf Garretts Album Sketches of MD zu einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit gefunden. Das erste gemeinsame Album von Garrett und Sanders, das allerdings allein unter Garretts Namen erscheint, schlägt einen weiten Bogen zurück in die Jazz-Geschichte. Gleich im Opener fühlt man sich in den Mittsechziger-Kosmos John Coltranes zurückversetzt. Die beiden Bläser rekapitulieren überzeugend den Geist jener Ära, in der jeder Ton seine Bedeutung hatte und die Gesamtheit aller Töne eine große Geste ergab.
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Megaphone #190 von Ulrich Kriest & Co.
Megaphone»May I sit and stare at you - for a while? I’d like the company of - your smile.« - Kevin Ayers, Oktober 1970 - Diese schönen Zeilen singt Kevin Ayers mit seiner markant tiefen und sehr entspannten Stimme zur Melodie von Velvet Undergrounds »I’ll Be Your Mirror« auf der gerade erschienen Sammlung Songs For Insane Times. An Anthology 1969-1980 (Harvest / EMI), die so reich an Entdeckungen und Erinnerungen ist, dass man es kaum fasst.
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Hörbucht 12
Der kategorische Imperativ, der sich im Titel der Doppel-Live-CD von Rühmkorf und Enzensberger breitmacht und der in seiner rabiaten Schlichtheit Bataillone lyrisch gestimmter Menschen an den Schreibabgrund bringen könnte, dieser kategorische Imperativ drückt, zumindest beim Dichtertraumduo Rühmkorf/Enzensberger, das Gegenteil dessen aus, was er eigentlich aussagen möchte.
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Tonspuren November 2008
Jeden Monat werden in der JAZZTHETIK die aktuellen CD und DVD Neuerscheinungen aus Jazz, Weltmusik, Elektronik, Blues, u.v.m. vorgestellt. Neben den Einzelvorstellungen gibt es auch monatliche Kolumnen zu speziellen Themen. Hier einige Besprechungen zum Probelesen aus der aktuellen Ausgabe.
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