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Tätigkeitswörter - A PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 13 November 2007
  • abblenden - (eine Lichtquelle) verdecken, abschirmen, abdunkeln, möglichst unsichtbar machen
  • abfordern - abverlangen
  • abfühlen - jmdm. etwas abfühlen: jmdm. etwas anmerken; fühlend abtasten
  • abhärmen - sich jmds., einer Sache wegen stark härmen, sorgen; ich härmte mich seinetwegen / um ihn ab; abgehärmt aussehen, ein abgehärmtes Gesicht;   (folgenlose, süßlich-abgehärmte Stimmung ...)
  • abkragen - abschrägen (einen Stein o.ä.)
  • abmerken - einer Sache etwas abmerken: an einer Sache etwas bemerken
  • abscheiden - sich abscheiden: absondern, abtrennen (er scheidet sich von der Gruppe ab); ausscheiden (die Wunde scheidet Eiter ab); sterben (in Frieden abscheiden)
  • abschildern - widerspiegeln
  • abstellen - auf etwas abstellen: auf etwas gründen, nach etwas ausrichten, einstellen (die Produktion auf den Publikumsgeschmack abstellen); sich auf etwas beziehen, auf etwas Rücksicht nehmen, einer Sache Rechnung tragen (er hatte bereits auf diesen Einwand abgestellt); auf etwas abgestellt sein: etwas zum Ziel haben, anstreben
  • abwiegeln - beschwichtigen
  • abwittern - sich an etwas abwittern, von etwas abgenutzt werden (z.B. von/an der Witterung)
  • in Acht tun - jmdn. in Acht (und Bann) tun: jmdn. aus der (weltlichen u. kirchlichen) Gemeinschaft ausschließen, verdammen
  • amtieren - ein Amt ausüben, innehaben; im Amt sein; als jemand fungieren
  • anbefehlen - dringend anraten; anvertrauen; injungieren
  • anbequemen - anpassen (sich der herrschenden Sitte anbequemen), assimilieren
  • andienen - (mit einer gewissen Aufdringlichkeit) anbieten; antragen, offerieren
  • andringen - mit Ungestüm, gewaltsam auf jmdn./etw. losstürmen, gegen jmdn./ etw. anstürmen (andringende Fluten; das Heer dringt geg. die Stadt an)
  • angetan sein - dazu/danach angetan sein: geeignet sein, günstig für etwas sein, zu etwas dienen, (die Lage ist nicht dazu angetan, Feste zu feiern)
  • anheimeln - jemanden vertraut od. behaglich anmuten
  • anheimfallen - als Eigentum zufallen; einer Sache zum Opfer fallen
  • anheimgeben - anvertrauen, übergeben; sich anheimgeben - sich hingeben
  • anheimstellen - heimstellen, überlassen (z.B.: das sei Ihnen anheimgestellt)
  • ankommen - befallen, überkommen (ein Gefühl der Angst kommt ihn an); etwas kommt jemanden hart, sauer an (es fällt ihm schwer))
  • ankränkeln - befallen (ohne dass ihn der Gedanke ankränkelte, sie damit zu verletzen)
  • anlassen   sich - erweisen, sich gleich zu Beginn entwickelnd
  • anlasten - vorwerfen, übelnehmen, ankreiden
  • anliegen - jemandem anliegen, etwas zu tun: jemanden bitten, etwas zu tun (er lag mir an, ...)
  • anmuten - einen bestimmten Eindruck machen, in bestimmter Weise wirken
  • anraten - empfehlen, raten (jmdm. Vernunft anraten)
  • anrühmen - jmdn.(jmdm.?) anrühmen, etwas zu tun: jmdm. anraten, etwas zu tun
  • anschicken   sich - anfangen
  • Anschlag - etwas in Anschlag bringen: etwas berücksichtigen, einkalkulieren
  • Ansinnen - ein Ansinnen stellen: einen Vorschlag machen; jmds. Ansinnen ablehnen:  jmds. Vorschlag ablehnen
  • anspinnen - behutsam beginnen, anbahnen anknüpfen (Unterhaltung, Liebesverhältnis); sich anspinnen: sich allmählich entwickeln, anbahnen (Gespräch)
  • Anstand nehmen - keinen Anstand an etwas nehmen: etwas nicht beanstanden; sich nicht von etwas abhalten lassen (Sie nahm keinen Anstand, ihn zu verletzen)
  • anstehen - auf Erledigung warten (anstehende Probleme); etwas anstehen lassen: etwas, was dringend geändert werden müsste, vor sich herschieben, hinausschieben; festgelegt, angesetzt sein (der Termin steht noch nicht an); sich ziemen, zu jemandem passen (es steht ihm wohl/nicht an); nicht anstehen etwas zu tun: etwas ohne weiteres, ohne Bedenken tun
  • anverwandeln - sich zu eigen machen (du verwandelst dir gerne fremde Auffassungen an)
  • anwandeln - erfassen, befallen, überkommen (ein Gefühl wandelte ihn an)
  • aufkündigen - beenden, brechen
  • aufruhen    auf etwas - (mit seiner Schwere, seinem Gewicht) auf etwas liegen, ruhen
  • aufsagen - (aufkündigen) ein Verhältnis, in dem man mit jemandem stand, für beendet erklären und sich für die Zukunft nicht mehr an die betreffende Sache gebunden fühlen (seinen Dienst aufsagen; jmdm. die Freundschaft, den Gehorsam auf-sagen) (Aufsagung)
  • aufscheinen - aufleuchten; begegnen, auftauchen
  • aufweisen - auf etwas hinweisen, etwas zeigen (die Bedeutung, Wichtigkeit von etwas aufweisen); durch etwas Bestimmtes gekennzeichnet sein und dies zeigen, erkennen lassen
  • ausbitten     sich - verlangen, fordern
  • auseinandersetzen - eingehend, im Bemühen, sich verständlich zu machen, erläutern, darlegen
  • ausfinden - herausfinden; sich ausfinden: sich zurechtfinden
  • ausgreifen - ausholen (etwas weiter ausgreifen, ausholen)
  • ausmachen - erkennen, entdecken, ermitteln; sein, darstellen, bilden; zum Ihnalt haben
  • ausmerzen - austilgen, entfernen, ausrotten, beseitigen
  • ausnehmen     sich - erscheinen
  • ausrichten - Erfolg haben, erreichen, tun können; nach etwas ausrichten: auf etwas einstellen, einrichten, abstellen; in bestimmter Weise ausgerichtet sein: an etwas orientiert sein; eine Lagerstätte ausrichten: finden, entdecken; gestalten, arrangieren, veranstalten; zahlen, auszahlen
  • ausschlagen - zu sprießen beginnen; sich entwickeln, zu etwas werden (die Sache ist gut, günstig, zu seinem Nachteil ausgeschlagen)
  • sich einem Problem aussetzen - sich eine problematische Angelegenheit zu seiner eigenen machen
  • aussöhnen    sich - versöhnen, vertragen, Frieden schließen
  • aussparen - auslassen, beiseite lassen
  • austun - auslöschen, tilgen (elidieren)
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 09 Dezember 2007 )
 
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