- verabsäumen - versäumen, unterlassen
- verbitten sich - eine Handlung oder Handlungsweise o.ä. mit Nachdruck zu unterlassen verlangen
- verbrämen - beschönigen (z.B.: wissenschaftlich verbrämter Unsinn)
- verbrausen - das verbrausende leben: das schnell, wildlebendig, erregt geschehene Leben
- verbringen - an einen bestimmten Ort bringen, schaffen
- verdingen sich - z.B.: sich als Gehilfe verdingen = Lohnarbeit annehmen
- verdrießen - jemanden missmutig machen; bei jemandem Ärger auslösen; es sich nicht verdrießen lassen: sich etwas nicht zuviel werden lassen;
- verfangen - die gewünschte Wirkung, Reaktion (bei jemandem) hervorrufen (solche Tricks verfangen bei mir nicht)
- verfemen - ächten, brandmarken, boykottieren, verhindern
- verfertigen - (mit künstlerischem Geschick o.ä.) herstellen, anfertigen, erzeugen, machen
- verfüllen - beladen, volladen (den Karren verfüllen)
- vergällen - etwas denaturieren, um es ungenießbar zu machen; verderben (jmdm. das Leben oder die Freude an etwas vergällen), verbittern
- vergeistigen - ins Geistige, als neue Qualität, überführen, wenden
- ins Vergessen fallen - in Vergessenheit geraten, vergessen werden
- verholen - (mit Schleppern) zu einem anderen Liegeplatz ziehen
- verklären - jmdn. ins Überirdische erhöhen und seiner Erscheinung ein inneres Leuchten, Strahlen verleihen (Rel.); einen beseligten, glücklichen Ausdruck verleihen oder erhalten (die Vergangenheit verklärt sich in der Erinnerung; mit verklärtem Blick); transfigurieren
- verlautbaren - (amtlich) bekanntmachen, bekanntgeben; bekanntwerden (ein Vorkommnis, worüber nichts verlautbarte); heißen, erzählt werden (es verlautbarte, der Chef sei erkrankt)
- verlauten - bekanntgeben, äußern; bekanntwerden; an die Öffentlichkeit dringen; heißen, erzählt werden (es verlautete, dass er verunglückt sei)
- verlebendigen - anschaulich, lebendig machen; mit Leben erfüllen
- verlohnen sich - lohnen (dafür verlohnt sich zu leben!; (ohne "sich") das verlohnt die Mühe nicht)
- verlustieren - sich vergnügen, sich amüsieren
- vermahnen - ernst ermahnen
- vermelden - mitteilen, melden
- Verrichtungen versehen - etwas verrichten, tun (erledigen)
- verschlagen - es verschlägt nichts, nicht viel: es hilft nicht viel, nützt nicht viel, ist nicht von Erfolg; nicht von Belang sein
- verschmerzen - sich mit etwas Unangenehmem abfinden, darüber hinwegkommen
- verschweben - miteinander, eines ins andere verschweben: ineinander übergehen, ineinandergleiten
- versehen - versorgen; ausstatten; sich versehen: beim Hinsehen irren; einen Fehler machen; etwas zu tun versäumen (die Mutter hatte nichts an ihrem Kind versehen; hierbei ist manches versehen worden); erfüllen, ausüben (eine Aufgabe, einen Dienst)
- versehren - verletzen, beschädigen
- versichtbaren - sichtbar machen, erkennbar machen
- versinnlichen - sinnlich wahrnehmbar machen
- verstatten - gestatten (es sei dir verstattet!), erlauben
- verstehen, sich zu etwas - sich zu etwas, was man eigentlich lieber nicht täte, doch bereit finden
- versterben - sterben
- verstetigen - stetig machen (die Entwicklung v. etwas verstetigen); sich verstetigen: stetig werden
- verstieben - zerstieben und wegfliegen (seine Erinnerung daran war verstoben)
- verstocken sich - verstockt werden, sich (anderen Argumenten) in starrsinniger Weise verschließen (sich gegen jemanden oder etwas verstocken); verstockt machen
- verströmen - sich verströmen: sich strömend verlieren
- verunechten - fälschen
- verunfallen - einen Unfall erleiden, verunglücken
- verunklaren - verunklären, (einen Sachverhalt) unklar machen, erscheinen lassen
- verunzieren - unschön erscheinen lassen (Flecke verunzierten den Teppich)
- verwahren sich - mit Nachdruck gegen etwas protestieren; etwas energisch zurückweisen
- verwehen - sich verlieren, vorübergehen (Klänge, Trauer); wehend auseinandertreiben; unkenntlich machen, zuwehen, wehend zudecken (Weg)
- verwehren - jmdm. etwas nicht zu tun erlauben; verweigern; verbieten ; behindern (Sicht)
- verwinden - über etwas hinwegkommen, etwas seelisch verarbeiten und sich dadurch davon befreien; überwinden (Schmerz, Verlust, Kränkung); verdrehen, tordieren (Torsion)
- verwirken - durch eigene Schuld einbüßen (Er hat sein Leben verwirkt, muss seine Schuld durch den Tod sühnen)
- verzehren sich - nach jemandem oder etwas so heftig verlangen, dass man innerlich fast krank daran ist (sich in Liebe zu jemandem verzehren)
- vorwalten - herrschen, bestehen, obwalten (unter den vorwaltenden Umständen); überwiegen
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