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dradio.de - Kulturnachrichten - 16:30 Uhr
Kulturnachrichten auf Deutschlandradio Kultur

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  • Hamburger sorgen sich um Nachhaltigkeit und Mobilität in der Zukunft
    Klimaschutz und Mobilität - das sind für die Hamburger die wichtigsten Zukunftsthemen. Der Geschäftsführer des Ideenlabors "Nexthamburg", Julian Petrin, sagte im Deutschlandfunk, die Menschen wüssten beispielsweise, dass Autofahren teurer werde. Deshalb machten sie sich Sorgen darüber, wie sie sich in Zukunft durch die Stadt bewegen sollten. Rund 600 Ideen und Wünsche der Hamburger Bürger hat "Nexthamburg" schon gesammelt - das Projekt ist eine Art Think Tank, der zeigen soll, wie die Stadt im Jahr 2030 aussehen könnte. Petrin sagte, auch andere Städte hätten bereits Interesse signalisiert, solche argerbeteiligungen einzuführen.

  • Rafik Schami: Bundesregierung ändert Haltung gegenüber Syrien
    Es gab Zeiten, in denen die Kontakte der Geheimdienste zwischen Syrien und Deutschland von der Bundesregierung höher bewertet wurden als Demokratie und Freiheit. Diese Erfahrung hat der deutsch-syrische Schriftsteller Rafik Schami gemacht. Dass jetzt längst bekannte Spitzel verhaftet würden, sei ein Signal dafür, dass sich die Haltung der Bundesregierung zu syrischen Spionen gewandelt habe. Das sagte Schami der Deutschen Presse-Agentur. Er selbst sei in den 70er-Jahren mehrfach ins Visier des Geheimdienstes geraten. Damals seien seine Eltern verhört worden und er habe sein Land nie wieder betreten dürfen - nicht einmal, um seine Mutter zu beerdigen. Ein baldiges Ende der Gewalt in Syrien ist seiner Ansicht nach nur durch ein Wunder möglich.

  • Bild jemenitischer Frau ist Pressefoto des Jahres 2011
    Das besondere an dem Foto ist seine private, intime Seite. So begründete die Jury des World Press Photo Award ihre Wahl für das beste Pressefoto des Jahres 2011. Das Gewinnerbild zeigt eine Frau in schwarzem Vollschleier und weißen Handschuhen, die in ihren Armen einen verletzten Verwandten hält. Der Spanier Samuel Aranda hatte es im Auftrag der "New York Times" im Oktober aufgenommen: in einer Moschee der jemenitischen Hauptstadt Sanaa. Ein Mitglied der Jury erklärte, das Foto stehe für die gesamte Region. Es präsentiere Jemen, Ägypten, Tunesien, Libyen, Syrien - einfach alles, was während des arabischen Frühlings geschah. - Der World Press Photo Award ist der wichtigste Fotopreis der Welt.

  • Spanische Archäologen entdecken wahrscheinlich älteste Höhlengemälde
    Die Neandertaler waren womöglich künstlerisch begabter als bislang angenommen. In Höhlen in der Nähe der andalusischen Stadt Málaga haben Archäologen jetzt Wandmalereien entdeckt, die vor 43.000 Jahren entstanden sein könnten. Das hat die Untersuchung der Robben-Motive mit einem besonderen Verfahren ergeben. Das Alter solcher Malereien ist allerdings generell schwierig zu bestimmen. Deshalb wollen die Wissenschaftler nun die einzelnen Farbpigmente genauer untersuchen. Nach Angaben des zuständigen Archäologen wird das bis zum kommenden Jahr dauern. Die bislang ältesten Höhlengemälde sind rund 30.000 Jahre alt und in Frankreich zu finden.

  • WDR sendet Stunksitzung ohne Jesus-Szene
    Jesus, der auf einem Stehroller zur Kreuzigung fährt - das wird es im WDR nicht zu sehen geben. Der Sender hat sich entschieden, die Aufzeichnung der Kölner Stunk-Sitzung am 16. und 18. Februar ohne den Sketch auszustrahlen. Zur Begründung hieß es, die Szene sei nicht vereinbar mit dem Programmgrundsatz, die religiösen Überzeugungen der Bevölkerung zu achten. Der Kölner Generalvikar Dominik Schwaderlapp hatte davon gesprochen, dadurch werde nicht nur Gottes Sohn, sondern auch das Leiden eines gefolterten Menschen verhöhnt. Für Winfried Rau, den Sprecher der Stunksitzung, ist der 20-Sekunden-Klamauk eine sehr harmlose Szene. Sketche der vergangenen Jahre, beispielsweise zum Missbrauchsskandal, seien viel härter gewesen.

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