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Ursprünglich wurde Kunst von einer Minderheit für eine Minderheit gemacht. Dann wurde es zur Kunst einer Minderheit für die Mehrheit, und jetzt stehen wir am Anfang eines neuen Zeitalters, in dem Kunst das Vorhaben einer Mehrheit für die Mehrheit ist. José Antonio Abreu
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Das Gehör ist des Musikers ganzer Verstand. (Arnold Schönberg, 1911)
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"Der Blues", lese ich, "war der Beitrag des Negers zur Kultur Amerikas." Dieser Satz ist nicht nur unwahr, sondern auch gemein. Unwahr, weil der Blues der Seufzer der Unfreien war, die viel zu unfrei waren, als daß sie irgendetwas zu einer amerikanischen Kultur hätten beitragen dürfen. - Und gemein, weil es auf Hohn hinausläuft, wenn man Seufzer dadurch verharmlost, daß man sie bewundert. Der Satz erinnert mich an den molussischen Usus, die Striemen der Gepeitschten als deren "Beiträge zur nationalen Ornamentik" zu reproduzieren. (Günther Anders. Philosophische Stenogramme)
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Hunger beweist niemals Brot. Immer nur dessen Abwesenheit. Nicht nur vom physischen Hunger gilt das. (Günter Anders. Philosophische Stenogramme.)
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Phänomenologie ist dazu da, zu lernen, wie man es nicht macht. (Ausspruch eines berühmten Dirigenten)
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